Andersens erstes Märchen gefunden

Das Manuskript befand sich im historischen Archiv der Insel Fünen

Hans Christian Andersens erstes Märchen (1805-1875) Sie glauben, dass dänische Experten einen handgeschriebenen Text entdeckt haben, mit Tinte geschrieben, welches in einer lokalen Datei gefunden wurde. Mit dem Titel „Die Talgkerze“ (Das Talgwachs), Das Manuskript befand sich im historischen Archiv der Insel Fünen, wo der dänische Schriftsteller geboren wurde. Es befand sich im hinteren Teil eines Archivs, wo es letzten Oktober vom Lokalhistoriker Esben Brage ausgegraben wurde.
Zwei Monate später entschieden die Historiker, dass das Manuskript, Das aus sechs Seiten bestehende Buch wurde tatsächlich von Andersen geschrieben, Sie datierten die Niederschrift sogar auf die Mitte seines Jahrzehnts 1820, als der Autor in seinen späten Teenagerjahren war. „Ich habe keinen Zweifel daran, dass es von Andersen geschrieben wurde“, Auch Ejnar Stig Askgaard vom Stadtmuseum Odense sagte der dänischen Zeitung „Politiken“. Die Zeitung hat den Text sogar auf Englisch übersetzt und veröffentlicht.
Auf der ersten Seite des Manuskripts ist zu lesen: „An Frau Bunkeflod aus dem ergebenen H. C. Andersen». Es geht um die Witwe eines Pfarrers, der gegenüber von Andersens Elternhaus wohnte und Historiker wissen, dass er sie oft besuchte, um ihre Bücher auszuleihen. Und wie Askgaard sagte: „Das Märchen war ein Geschenk an eine Frau, dessen Haus sehr wichtig war ‚ihn".
Danach schickte die Familie Bunkeflod das Manuskript jedoch an einen anderen, der eng mit den Andersens verbunden war, die Familie Plum, in dessen Archiven die Geschichte schließlich gefunden wurde. Eine später sogar mit blauer Tinte auf das Dokument geschriebene Widmung heißt es: "Spitze. Plum Bunkeflod von seinem Freund“. Hier glauben Experten, dass der Text gefunden wurde, möglicherweise eine Kopie – natürlich vom Autor selbst – seines Originalmanuskripts, das verloren gegangen war.
Im Märchen geht es jedoch um eine vernachlässigte und schmutzige Kerze aus tierischem Fett, das Glück findet, wenn ein Weichei seine innere Schönheit und das Leuchten in seinem Docht sieht. Obwohl die Geschichte nicht auf dem Niveau von Andersens späteren Werken liegt, gilt sie dennoch als der wichtigste Fund des Jahrzehnts 1920, als die Memoiren des Autors in der Königlichen Bibliothek entdeckt wurden.
„Das ist eine schockierende Entdeckung. Einerseits, weil es als Andersens erstes Märchen gelten sollte und andererseits, weil es zeigt, dass er sich schon in seiner Jugend für Märchen interessierte, bevor er sich als Schriftsteller etablierte“, Askgaard fügt hinzu.
 
Andersens erste Märchen wurden veröffentlicht 1835 während er insgesamt über das schrieb 160 Geschichten, die in mehr als übersetzt wurden 100 Sprachen.
Quelle : tovima.gr