Die Athener Konzerthalle präsentiert ihre Aufführung Jan Fabre, „Die Macht des theatralischen Wahnsinns“ beim14 und 15 November 2012.
„Eine Art Theaterquiz, vier Stunden und zwanzig Minuten dauernd“, so die Journalistin Barbara Frytak. „Die Macht des theatralischen Wahnsinns“ (Die Macht des theatralischen Wahnsinns), ist ein Theaterstück für fünf Frauen, zehn Männer und ein lyrischer Sänger, welches einen Kurs misst 28 Jahre und ist eine historische Leistung. Nicht nur hinsichtlich seines Platzes im Gesamtwerk von Jan Fabre (es ist das erste Werk, das ihn international etablierte), sondern auch, weil es den äußersten Punkt definiert, den die Ökonomie der Illusion erreicht, bevor sie überwunden wird.
Als Wendepunkt in der Geschichte der theatralischen Illusion wählt Fabre eine beeindruckende Schöpfung Wagners, „Der Ring des Nibelungen“. Es war Wagner, der die Oper in ein Gesamtkunstwerk verwandelte (Gesamtkunstwerk) und der erste, der ein beliebtes Unterhaltungsmittel in ein Produkt autonomer Ästhetik verwandelte. Fabre schafft sein eigenes Gesamtkunstwerk, Mischen einer Komposition aus verschiedenen Elementen (Eklektizismus), wo das Stumpfe vorherrscht, Betonung und Manierismus, Gleichzeitig wird all dieses Getöse durch einen Sinn für Realismus unterbrochen und aufgelöst.
In „Die Macht des theatralischen Wahnsinns“, das Theater des 19. Jahrhunderts wird als beliebteste Freizeitbeschäftigung der Oberschicht dargestellt, verführerischen Illusionen ausgeliefert. Durch die subversive Arbeit von Jan Fabre entsteht endlich die Kraft eines völlig Neuen, modernes Theater: Jenseits von Wagner – zusätzlich zu allen Reenactors, die während der gesamten Aufführung „anwesend“ sind, von Bezar bis Brook, von Mabu Mines nach Muller. Audioauszüge von Wagner, Strauß, Bizet et al. gemischt mit dem Minimalismus von Wim Mertens.
Die Show hat keine Pause, Zuschauer können jedoch während der Vorstellung den Saal verlassen und zurückkehren. Die Bar bleibt während der gesamten Projektdauer geöffnet. Die Idee, die Richtung, Die Bühnenbilder und Beleuchtung stammen von Jan Fabre, Die Tänzer sind Mitglieder der Truppe Troubleyn, die Kostüme(1984) Die historische Aufführung wurde von Paul Engels herausgegeben, während Katarzyna Mielczarek von der Megaros-Aufführung. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Kunsthistorikerin Katerina Koskina statt.
Die Show ist für Erwachsene. Nicht empfohlen für Kinder unter 2 Jahren 16 Jahre.
Quelle : culturenow.gr